Verkaufte Bilder versenden

Immer wieder bekomme ich Anfragen, wie ich meine Bilder verpacke und mit welchen Unternehmen ich sie versende. Am besten ist es, wenn der Käufer der Bilder kommt und diese direkt aus meinem Atelier abholt. Wie heute zum Beispiel. Er ist gerade unterwegs und wird 17,00 Uhr im Atelier sein. So kommt man auch gut ins Gespräch und lernt den neuen Besitzer kennen. Ich habe das Bild an die Wand gestellt und so kann er sich gleich einen ersten Eindruck machen, auch vom Atelier. (Und den vielen anderen Bildern ;-).)

Gestern habe ich wieder zwei kleine, abstrakte Bilder über meinen Shop verkauft, das Geld war sofort da und dann wird auch sofort versendet.

Ich schütze die Bilder mit Stretchfolie und Noppenfolie. Vor allem die Stretchfolie schützt vor Feuchtigkeit. Nicht selten kommt es vor, dass Pakete einfach vor die Tür abgestellt werden oder beim Umladen eine Weile dem Wetter ausgesetzt sind.

Die Farben müssen komplett durchgetrocknet sein beim Verpacken!

Noppenfolie und Wellpappe schützen vor Stößen und Sturz. Ich bestelle meine Leinwände im Internet und so habe ich meist einen passenden Karton. Zusätzlich frage ich im hiesigen Netto und NP-Markt nach Paketen. Diese sind neuwertig und stabil und die MitarbeiterInnen sammeln diese gern für mich. Vielleicht funktioniert das aber auch nur auf dem Dorf 🙂

Oft sind die Pakete etwas größer als die Bilder, sie müssen gut ausgestopft sein, damit die Bilder nicht hin und her rutschen. In der hiesigen Postfiliale kann ich mir Packpapier abholen, welches dort nur im Container landen würde. Also, ruhig den Mut haben und in Geschäften fragen. Verpackungsmaterial ist teuer und so kann man gut sparen. Noppenfolie, Wellpappe und Stretchfolie bestelle ich im Internet. Ich habe keine festen Zulieferer, sondern schaue immer nach den preiswertesten Angeboten.

Bisher hatte ich in 23 Jahren Kunstversand nur zwei Schäden, die während des Versandes entstanden sind.

Ich versende die kleineren Formate bis 55×80 cm mit dem DHL. Da muss man aber schon sehr gut verpacken, die Maße des Paketes dürfen eine Breite von 60 cm nicht überschreiten. Wenn das Bild also schon 60 cm breit ist, klappt es nicht mehr, denn mit der Verpackung liegt man mindestens einen Zentimeter über dem Höchstmaß, welches das Paket haben darf und schon ist es Sperrgut. Dann zahlt man inzwischen sage und schreibe fast 29,00 Euro Sperrgutzuschlag. Alle Pakete, die also 60 cm überschreiten, versende ich mit Hermes als L-Paket für knapp 11,00 Euro. Das gleiche Paket hätte bei DHL fast 38,00 Euro gekostet. Wenn man mit HERMES verschickt, kann man alles online regeln. Auch gibt man die Maße des Paketes direkt ein und man bekommt den Preis angezeigt. Ich bezahle per Paypal und bekomme einen QR-Code. Da die nächste Hermesfiliale nur 4 km entfernt ist und auf dem Weg in die Stadt liegt, bringe ich die Pakete hin. (Ist nicht wahr, das übernimmt mein Mann.)

Der QR-Code wird gescannt und das Paket geht auf die Reise. Von nun an kann ich jeden Meter des Weges, welchen das Paket zurücklegt, online verfolgen.

Gern greife ich auch auf Speditionen zurück, wenn sehr großformatige, abstrakte Bilder verschickt werden müssen. Da ist Cargo-International meine erste Wahl. Schnell, zuverlässig und preiswert, holen sie das Paket von zu Hause ab. Bitte als Geschäftskunde registrieren, dann bekommt man noch einmal einen guten Rabatt. Auf Cargo-International.com kann man den Auftrag erteilen. Den Preis bekommt man angezeigt, wenn man die Maße und das Gewicht einträgt.

Ein Kommentar

  1. Herzlichen Dank für deine nützlichen Tipps! Und bei der Gelegenheit: ich schaue deinen Blog sehr gern an und bewundere deine Energie und Tatkraft! Und so manches deiner Bilder würde ich gern an meinen eigenen Wänden sehen.

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