Es ist faszinierend, wie sich die Natur im Übergang vom Winter zum Frühling verändert.
Das Auftauen des Eises, die langsame Erwärmung von Flüssen und Seen und der morgendliche Dunst, der über das Land zieht, sind wahrhaft inspirierende Momente.
Der Nebel über den Seen erinnert mich an das Aufwachen, wenn der Traum langsam schwindet und man noch schwebt zwischen Traum und Realität.
Texte und kleine Gedichte entstehen während des Malens, inspiriert aus einem Roman. Manchmal erwacht man aus Träumen und ist froh, wenn der Nebel sie versteckt.
Wenn der Nebel sich lichtet, klart es auf, wird die Nacht zum Tag und das Dunkle wird vergessen. Manchmal jedoch möchte man weiter einfach im Nebel schreiten.
Im Morgendunst
wo Nebel dem Erwachen weicht
nimmt er dunkle Träume leise fort.
2x50x70 cm noch unfertig
Gern setze ich meine Bilder virtuell in Räume oder an weiße Wände, um zu sehen, wie sie als großformatiges Kunstwerk wirken. Gerade diese Motive sind wie geschaffen, um großformatige Leinwände zu gestalten. Die Tiefe im Bild, die weichen Übergänge und die zarten Farben ziehen einen ins Bild hinein und passen zu meinen Gedanken.
Jedoch ist die Umsetzung nicht einfach, denn was auf kleinem Format recht einfach umzusetzen ist, wird auf großem Untergrund eine Herausforderung.
Jeder Fleck, jedes Staubkorn oder Pinselhaar würde stören. Ich will es trotzdem versuchen.









