Das Erlernen von Techniken in der abstrakten Acrylmalerei
Heute ist der zweite Kurstag eines Einzelmalkurses.
Wir kommen gut voran. Gestern haben wir für 5 verschiedene Motive und Techniken die Grundierungen angelegt. Eine Technik ist die Schüttung von sehr flüssiger Farbe auf die Leinwand.



Am zweiten Tag schaut man was entstanden ist aus den Farbschüttungen des vorherigen Tages.
Oft ist man zuerst entäuscht, denn das Wasser, welches vorher erhaben auf der Leinwand stand und allem eine schöne 3D Optik gegeben hat und glänzte, ist nun weggetrocknet. Zurück bleibt ersteinmal eine große Unruhe auf der Leinwand, die nun beruhigt werden muss.
Iris und ich hatten den gleichen Schwung beim Schütten und unsere Idee einer Strandlandschaft wurde verworfen, denn wir sahen beide in unseren Bildern eine Sicht von oben. Ein Karibisches Atoll bzw Inselgruppen im Meer. Das haben wir heute versucht herauszuarbeiten.
Hier das Bild von Iris, welches mir schon sehr gut gefällt. Anflug auf die Malediven :-)….oder so.

Unser Motiv „Steine“, welches zur Übung für das Herausarbeiten von Figuren oder Flächen mit Hilfe der Negativmalerei gedacht ist, haben wir nur ein wenig Form gegeben. Mehr machen wir daran nicht. Das Umdenken beim Negativmalen ist nicht einfach, deshalb zeige ich diese Technik anhand von Formen wie Fische, Steine oder Blüten. Das sind Formen, die man einfach im abstrakten Farbauftrag erkennt.
Die Negativmalerei kommt in meinen Bildern immer vor, egal ob Stadtmotiv, Akt, Blumen oder Landschaft.



Eine faszinierende Technik ist das grobe Auftragen von Farbe, das Schichten dieser und das Trocknen lassen. Man kann regelrecht beobachten, wie sich Risse und Strukturen bilden. Funktioniert super in der Sonne, die heute leider gefehlt hat.
Strukturen legen wir deshalb zusätzlich mit Heißfluft an.
Nun kann man wieder Schütten. Die flüssige Farbe setzt sich in den Strukturen ab und erst jetzt bekommt der Farbauftrag eine richtige Tiefe.
Je nachdem welches Motiv enstehen soll, wählt man die Farben aus.
Wir haben als Ziel eine alte Häuserzeile zu malen. Hier ein Zwischenergebniss.



Nebenbei arbeiten wir an unseren kleinen Formaten, Flächen und Formen. Diese können ganz abstrakt werden, es können aber auch Landschaften entstehen, Häuser, Stillleben.
Ich hänge gern Wäsche an die alten Fassaden.



Morgen gibt es den letzten Schliff.
Mit meinen gezeigten Techniken muss nun weiter gearbeitet werden.
Motive entstehen nicht innerhalb von drei Tagen, aber ein guter Grundstein ist gelegt.



















Liebe Conny,
der 3-Tages Kurs bei dir war einfach wunderbar. Life in deinem Atelier zu sein zwischen all deinen tollen Bildern, unsere netten Gespräche…..
Nochmal ganz herzlichen Dank dafür!!!!
Liebe Grüße aus der Pfalz
Iris
Danke liebe Iris! Ja es waren drei schöne Tage zu zweit. Es hat einfach gepasst 🙂 Alles Liebe dir und viel Freude am Malen und Oma sein! Gruß Conny