Habe ich wirklich seit Juli keinen Blog geschrieben?
Es mag so aussehen, als hätte ich die Kunstmalerei und Auftragsmalerei an den Nagel gehängt und genieße jetzt ein entspanntes Leben im Ruhestand, aber das ist weit von der Wahrheit entfernt! Auf Instagram und Facebook teile ich Momente unserer Reisen und der Hausrenovierungen – ja, als Content-Creator im Monetarisierungsprogramm muss/will ich Content liefern, und das ist auch Arbeit. Das Fotografieren und Videos erstellen macht fast genau so viel Spaß wie das Malen und während Social-Media-Reaktionen täglich kommen, macht mein Blog eine kleine Siesta, obwohl ich früher da mehrmals pro Woche am Werke war. Die Leute scheinen lieber Podcasts zu hören und blitzschnelle Videos-Shorts anzuschauen – denn wer hat schon Zeit für lange Texte? Wer liest noch Blog?
Wenn man schon so viele Jahre bloggt und eine Homepage aufgebaut hat, die automatisch gefunden wird, kann es leicht passieren, dass man ein wenig schreibfaul wird. Man schaut nach bestimmten Suchwörtern in den Suchmaschinen und ist froh, sich selbst zu finden; das fühlt sich gut an. Doch nach einigen frustrierenden Versuchen, mich einzuloggen – es fühlte sich an, als wäre der Blog eingerostet – sehne ich mich danach, wieder aktiver zu werden und meine Gedanken zu teilen.
Das Atelier braucht einen Frühjahrsputz, und zwar nicht nur den Staubwedel schwingen, sondern gleich einen umfangreichen Einsatz der Putztruppen, denn mein Kopf ist so voll mit Ideen für abstrakte Kunstwerke. Und jetzt trudeln auch noch die Auftragsanfragen ein, hmmm – schon wieder die Klassiker: Strand, Meer, abstrakte Landschaften. Komme ich je davon weg?
Andererseits, nach unserer 4-wöchigen Lapplandreise bis ans Polarmeer, wo das Abenteuer zu neuen Horizonten führte, habe ich den Kopf voller inspirierender Landschaften. Dazu kommen die letzten Reisen in die Uckermark und durch die Altmark, wo die Schönheit der Tristesse in faszinierendem Schwarz und Weiß auf Leinwand gezaubert werden könnte.
Nun dann, morgen geht es nach Berlin zu Max Raabe und am Montag beginnt das Kunstjahr 2026.
Wenn ihr euren Wohnraum nach einem Frühjahrsputz neu gestalten möchtet oder vielleicht das Büro, die Praxis, Empfangsräume oder Hütten, lasst euch inspirieren, wie abstrakte Kunst einen Raum noch lebendiger und einladender machen kann!













