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Ein Wort an meine Kursteilnehmer und Lernvideo-Käufer

Ihr lest ja fast alle meinen Blog und habt sicher mitbekommen, dass ich in letzter Zeit wieder recht genervt bin, weil ich immer wieder meine Motive finde. Meist aber von Leuten, die mich gar nicht kennen….aber sicher einige Videos bei „Geistreich-Lernen“ gekauft haben.

Was mir aber auch aufgefallen ist heute….(komischerweise bemerk ich es immer gar nicht selber, weil ich eigentlich nie bei anderen Künstlern schaue was sie so veranstalten, ich werde immer von anderen darauf hingewiesen), dass viele von Euch ja auch den Weg als Künstler eingeschlagen haben, inzwischen sogar auch Malkurse geben, sich an Ausstellungen beteiligen und auch eigene Homepages haben und Blog schreiben.

Darin wird erwähnt, seit wann man sich mit der Malerei beschäftigt und was einen so inspiriert, selbst die Auseinandersetzung mit anderen Künstlern wird erwähnt, schau ich aber in die Galerie, sehe ich vor allem die Bilder, welche bei mir gemalt wurden, an welchen ich meist mit dran herumgemalt habe oder Motive aus dem Kurs werden neu aufgegriffen und nochmals gemalt in Serie……für Ausstellungen.

Ist es nicht eine Sache des Respekts, in der Vita vielleicht zu erwähnen, dass, wann auch immer, ein Kurs bei mir absolviert wurde, oder auch, das Geistreich-Lernen-Team, Steffen und Susanne könnten erwähnt werden, wenn man dort Videos kauft, denn ich sehe nicht nur meine Motive, sondern auch viele Motive anderer Künstler, man kann sehr genau nachvollziehen, welcher Künstler tatkräftig zur Seite stand beim Inspirieren lassen.

Ich muss auch erwähnen, dass viele Malschüler, die Meisten, ihren ganz eigenen Weg gehen, den, welchen sie schon von vornherein gehen wollten und nur mit Hilfe anderer Techniken oder der Motivation die man als Dozent gibt, ein Tief überwinden und neue Lust am Malen schöpfen wollten. Also, ich denk einfach, dass diejenigen schon wissen, wen ich meine….es ist auch gar nicht böse gemeint, es macht mich manchmal einfach eher Traurig und manchmal könnte ich dann die ganze Kursgeberei an den Nagel hängen, weil man sich ausgenutzt fühlt.

Auf Facebook hatte ich heute auch tolle Gespräche mit anderen Künstlern, danke an Hinz und Kunz, nein, Markus und Urs und Wölfi und mir viel auf, dass doch alle ähnliche Gedanken haben….

Und um noch einmal die Frage zu beantworten, wer mich eigentlich auf den Weg gebracht hat….das war 1998 Emil Schumacher, ich bin ein großer Fan. Seine abstrakten Bilder haben bei mir das Interesse an abstrakter Malerei geweckt, damals hat man auch nur sehr bekannte Künstler im Netz gefunden…..und alles andere kam dann mit der Zeit, eine lange Zeit, in welcher man einfach jeden Tag gemalt hat und sich immer wieder mit dem was man tut, auseinandergesetzt hat. Ich hab in der Küche angefangen zu malen, zog durch Wohnzimmer und Badezimmer meine Kreise, hab alles unter Farbe und Wasser gesetzt und Ledersofa mitsamt Teppich versaut…..das war es mir Wert. Baumarktfarben und Pinsel, Malkarton und Tapetenstücke waren meine ersten Malutensilien, ich hatte keine Effektmaterialien oder teuren Künstlerbedarf……ich lehne das auch bis heute ab.

Ich hab mir alles was ich heute kann erarbeitet, nicht von heute auf morgen und ich hatte lange Zeit Schwierigkeiten überhaupt an die Öffentlichkeit zu gehen mit meinen Bildern. 2004 war das….im Artcafe….und dann bekam man Kritik und Lob und man entwickelte sich Schritt für Schritt weiter.

Meine Malerei hat sich im Sommer 2013 nocheinmal stark verändert, einfach durch das Leben….durch Erlebtes….und ich kann nur Jedem raten….lebt und erlebt und malt jeden Tag , aber schaut um Gottes willen nicht soviel bei den anderen Künstlern……nur dann findet ihr Eure Motive.

So das war jetzt aber ein langes Wort….und ganz schön viel ICH…ICH…ICH

Aber wenn ich nicht selbst auf mich aufpasse, wer dann? 😉

Und nun freue ich mich auf April, die Kurssaison ist eröffnet 🙂

Dunkle Wasser , 100/100 cm

mond3

mond4

Nachtruhe, 80/80 cm

mond5

1 Antwort »

  1. Ich verstehe es auch nicht. Was macht denn daran auch Spaß.
    Inspiration ist das eine, das aber als eigenes auszugeben ist was anderes.
    Ich empfinde immer eine große Dankbarkeit, wenn ich etwas von jemanden sehe, dass mir gefällt und wo ich gerne mit ähnlichen Materialien oder mit ähnlicher Vorgehensweise arbeiten möchte. Und dann habe ich auch das Bedürfnis den Menschen zu würdigen, zu erwähnen, weil ich ja Dank ihm mich erweitern kann. Etwas tun kann, was mir Spaß macht. Und das empfinde ich schon, ohne das ich jetzt selber Kurse anbiete, oder etwas verkaufen würde. Da sehe ich es als Selbstverständlich an, dass diese jenigen, die das tun, den Vestand haben dementsprechend zu handeln und somit Sachen, die bei Ihnen gemacht wurden, zu kenntzeichen.

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