Abstrakte Kunst verkaufen und Monetarisierung auf Social Media

Social Media bietet mir einzigartige Möglichkeiten, meine Werke zu präsentieren und zu verkaufen. Um die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer zu gewinnen, ist es wichtig, dass ich kreative Inhalte produziere, die sowohl ansprechend als auch authentisch sind. Nun bin ich seit einem halben Jahr im Monetarisierungsprogramm und das erfordert durchdachte Inhalte, ohne mich zu verlieren. In den letzten 90 Tagen hatte ich 7 Millionen Aufrufe. Ich denke der Mix aus Kunst und meinem Leben macht mein Profil interessant. So habe ich nicht mehr meine Seite als Künstlerin und dem Landleben strikt getrennt. Da ich ja nun auch auf unserem Hof mein Atelier habe, ein Landhausatelier praktisch, gehen Malerei, Garten, Tiere und das Haus sowieso ineinander über.

Was ich jedoch festgestellt habe, dass durch das Monetarisierungsprogramm die Kunst ein wenig auf der Strecke bleibt. Ich habe Aufträge gemalt über die Wintermonate, weil da natürlich ein MUSS und ein Zeitplan hinter stehen., aber zur freien Malerei bin ich nicht gekommen. Es ist so viel einfacher Inhalte zu posten und zuzuschauen wenn einzelne Bilder plötzlich viral gehen. Da ist ein Klick mit dem Handy plötzlich rentabler als ein Tag Malerei.

Aber so ein Foto, so eine Momentaufnahme ist schnell vergessen, die Menschen wollen jeden Tag Neues sehen, alles ist schnelllebig, alles wird durchgescrollt. Ein Kunstwerk bleibt.

Am Wochenende geht es für mich nach Berlin, ein bisschen Kunst und Kultur, Freundinnen und Töchter treffen.Ich hoffe, das bringt mich zurück in meine Welt der Ideen in der Malerei und ich kann beides miteinander verbinden. Kunst und Inhalte aus meinem Leben.

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